Abteikirchenkonzert, Sonntag, 20. Oktober 2019, 17.00 Uhr

Wolfgang A. Mozart: Vesperae solennes de Confessore

Gioachino Rossini: Stabat Mater

Antonietta Jana, Sopran
Susanne Schaeffer, Alt
Daniel Schreiber, Tenor
Klaus Mertens, Bass.
Kantorei der Versöhnungskirche Kaiserslautern,
Kammerphilharmonie Mannheim

Leitung: Uwe Farke

Mozart komponierte die Vesperae solennes de Confessore im Jahr 1780 während seiner zweiten Salzburger Amtszeit. Sie folgen der katholischen Liturgie für einen abendlichen Vespergottesdienst, umfassen sechs Sätze, darunter fünf Psalmen aus dem Alten Testament und das Magnificat aus dem Lukasevangelium. Der Zusatz „solennes“ bedeutet „feierlich“ und erklärt die Besetzung des Sinfonieorchesters mit Pauken, Trompeten und Posaunen. Dabei wählte Mozart für jedes Stück eine andere Tonart und einen anderen Grundcharakter.

Rossini erhielt 1831 den Auftrag für sein Stabat Mater, das er Anfang 1842 vollendete und mit der Erstaufführung in Paris der Öffentlichkeit präsentierte. Die folgende Aufführung in Bologna fand wegen seiner angeschlagenen Gesundheit nur unter seiner Aufsicht und unter der Leitung von Donizetti statt. Beide Konzerte waren mit triumphalem Erfolg gekrönt.

Der Text eines anonymen Franziskaner-Mönchs geht von alltäglichen Wiederholungen in ein leidenschaftliches Gebet über. Es enthält Merkmale eines Dramas, das über die Fürsprache der Mutter Jesu Christi, die Kreuzigung und das jüngste Gericht („Inflammatus“) in eine Vision des Paradieses gelangt.

Ähnlich wie Mozart in seiner Vesper vor „Laudate Dominum“ stellt Rossini im Finale mit einer Doppelfuge und den Texten „In sempiterna saecula“ und „Amen“ die Beherrschung und Bewunderung barocker Kompositionskunst unter Beweis. Beide Werke kommen so zu einem ebenso kunstvollen wie wirkungsvollen Abschluss.

Preise:
Kat. I:  22,– € / erm. 18,– €
Kat. II:  16,– € / erm. 12,– €

Kartenvorverkauf: Tourist-Infromation Tel.:06301/607-800 online unter RESERVIX